Unter Stress verändert sich die Atmung

Wenn die Einatmung weniger tief, also flacher passiert und nicht mehr genügend Kohlendioxid ausgeatmet wird, dann kommt es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Sauerstoff und Kohlendioxid.
Die Sauerstoffreduktion hat erhebliche Folgen für den Organismus.

Insbesondere die Zellen werden schlechter versorgt, wichtige Aufbaustoffe können nicht mehr bis ins Innere der Zelle gelangen und Abbauprodukte verstopfen die Transportwege.
Die Folge von langandauerndem Stress sind oft vielfältige Erkrankungen.
Im Alltag wird der Stress solange ausgehalten und verdrängt, bis der Körper oder die Psyche nicht mehr mitmachen.

Ob Rückenbeschwerden, Entzündungen an Muskeln oder Gelenken, Tinnitus, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Panikattacken, Bluthochdruck oder Burnout, die Liste der Leistungskiller ist lang.
Erst wenn es gar nicht mehr anders geht, wird händeringend nach Therapiemöglichkeiten gesucht, um möglichst schnell wieder leistungsfähig zu sein.
Leider wird dieser Weg oft erst sehr spät eingeschlagen, sodass der Aufwand zur Genesung relativ hoch und zeitaufwändig ist. Besser ist es, bereits im Vorfeld für Ausgleich zu sorgen und sich systematisch Kompetenzen anzueignen, mit denen man dem Stress wirkungsvoll begegnen kann.


Die Folge von langandauernden Stress sind oft vielfältige Erkrankungen.

Zu allererst sollte man ein Entspannungsverfahren so gut trainieren, dass man es auch im Bedarfsfall sofort anwenden kann.
Alle Entspannungsverfahren, ob Autogenes Training, Muskel-Entspannung nach Jacobson, Atem-Entspannung oder Meditation verfolgen das gleiche Ziel, schlagen jedoch unterschiedliche Vorgehensweisen ein.
Wer keine Erfahrung hat, sollte zunächst verschiedene Entspannungsmethoden ausprobieren, um das Richtige für sich zu finden (10-Minuten-Entspannung).

Als zweites sollte jeder über einige gedankliche Techniken verfügen, um Stress wirksam entgegen zu wirken (Anti-Stress-Coaching).
In der Verhaltenstherapie werden Methoden der kognitiven Umstrukturierung eingesetzt, um dies zu erreichen.

Zu guter Letzt erübrigt es sich wohl doch nicht, auf eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise hinzuweisen, die leichter zu erreichen ist, als die meisten denken. Oft sind es nur jahrelange Gewohnheiten, die uns davon abhalten, das Richtige zu tun. Das Aufschieben von Angelegenheiten, die man „eigentlich schon lange tun wollte“ gehört dazu.


Entspannung, Atementspannung, Meditation gegen Stress

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