Meditation ist Kurzurlaub

Schon nach wenigen Übungen der Meditation kann das Gefühl von tiefer Entspannung und Ruhe entstehen. Bereits eine kurze Meditation kann das Gefühl erzeugen, als wäre man in einem Kurzurlaub gewesen.

Je mehr Meditationserfahrung, desto intensiver ist der Erholungseffekt und desto länger hält die Wirkung an.

Was ist Meditation?

Meditation ist eine seit Jahrtausenden bewährte Heilmethode der fernöstlichen Kultur. Ganz praktisch gesehen – ohne Bezug auf den religiösen Hintergrund – ist Meditation ein Übungsweg, der festen Anweisungen folgt, aber zu individuellen, ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen führt.

Meditation ist „wie eine erholsame Auszeit“, in der man genussvoll nichts tut. Manche denken, dass man während der Meditation nur gedankenverloren dasitzt. Das ist jedoch nicht der Fall: Während des Nichtstuns ist der Meditierende in erhöhtem Maße achtsam für das, was in ihm vor sich geht.

Demgegenüber ist unsere Aufmerksamkeit im alltäglichen Leben normalerweise auf äußere Reize gerichtet, während ein Teil der Gedanken ungerichtet, irgendwo im Hintergrund arbeitet. Wir denken z. B. daran, was morgen noch zu tun ist oder die Gedanken driften in die Vergangenheit ab. Während der Meditation hingegen ist unsere Aufmerksamkeit ganz und gar nach innen orientiert. Wir befinden uns in einem Zustand höchster Bewusstheit für den gegenwärtigen Moment.

Während der Meditation schenkt der Übende seine ganze Aufmerksamkeit nur einer einzigen Sache oder Aufgabe. Von Augenblick zu Augenblick dehnt er seine bewusste Wahrnehmung auf diese Aufgabe aus und dringt in die innere Tiefe vor, sodass sein Geist ganz wach wird und er sich innerlich ruhig fühlt. Manche Anfänger glauben, dass es sehr schwierig ist, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Doch das stimmt so nicht.

Nahezu jeder kann eine Meditation als „erholsame Auszeit“ erfahren. Auch Sie können das lernen. Es braucht dazu lediglich die Bereitschaft Ihrerseits, sich auf die Anweisungen einzulassen, um zu lernen die Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment zu sammeln. Das ist schon alles. Mehr nicht.

Was sagt die Wissenschaft über Meditation?

Erst seit kurzem weiß man, dass das Gehirn ein Organ ist, dass man gut trainieren kann: es kann seine Leistungsfähigkeit enorm ausdehnen, wodurch seine Struktur und seine Funktionen sich ändern.
Wenn Sie zum Beispiel einen Unfall hatten und Ihr Arm in einem Gipsverband liegt, dann sind nach kurzer Zeit Veränderungen in der Gehirnregion festzustellen, die für die Bewegung dieses Armes zuständig ist: die Substanz und die Funktionsweise in diesen Regionen haben abgenommen, da sie nicht mehr genutzt werden. Wie ein Muskel, der nicht trainiert wird, reagiert auch das Gehirn mit dem Abbau des ungenutzten Bereiches.

Wenn Sie etwas Neues lernen, so können Sie die Tätigkeit von Synapsen anregen, wodurch sie „stärker“ werden und neue Verbindungen mit anderen Synapsen eingehen. Diese Eigenschaft des Gehirns bezeichnet man als „Neuroplastizität“.

Wissenschaftler hatten untersucht, wie sich das Gehirn von einem Menschen verändert, der mit dem Klavierspielen beginnt. Es konnte nachgewiesen werden, dass durch die wiederholten Fingerübungen Hirnregionen zunahmen und leistungsfähiger wurden, die diese Aufgabe steuern.


 

Die Untersuchungen von Personen, die meditierten, ergaben folgende Ergebnisse:

• Die Hirnregionen, in denen Stress, Angst und Frustration verarbeitet werden, zeigen eine reduzierte Aktivität und beruhigen sich.

• Der Bereich des Gehirns, der für positive Emotionen, wie Freude, Glück und Begeisterung zuständig ist, wies eine höhere Aktivität auf.

• Der Bereich des Gehirns der für negative Emotionen, wie Unzufriedenheit, Depressionen und mangelnden Antrieb zuständig ist, wies eine verminderte Aktivität auf.

Interessant ist auch, dass bei Personen, die regelmäßig meditieren, die Erregungskurve in Konfliktsituationen flacher verläuft und Phasen von Druck und Stress besser ausgehalten und verarbeitet werden können.

Die Wissenschaft kann also die positiven Auswirkungen von Meditationen bestätigen.

Wissenschaftliche Befunde bestätigten auch, dass Meditation sich nicht nur zum Stressabbau eignet, sondern auch die Stressresistenz erhöht.

Durch die wissenschaftlich belegten positiven Wirkungen sind viele Krankenkassen dazu übergegangen, Meditation zu fördern. Es gibt ernst zu nehmende Befunde, bei denen „innere Entspannung und Ruhe“ ein sehr breites Wirkungsspektrum entfaltet: der Blutdruck sinkt, Einschlaf- und Durchschlafstörungen werden reduziert, chronische Magen-Darm-Probleme treten weniger häufig auf, die Schmerzanfälligkeit nimmt ab, das Immunsystem wird aktiviert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Meditation die Selbstheilungskräfte von Körper und Geist stärkt.

Wie man Meditation erlernen kann, dass erfahren Sie durch die Hörbücher „Meditation 1“ und „Meditation 2“.

Meditation zeigt eine gute Wirkungen bei Schmerzen, Asthma, Suchterkrankungen, Schlafstörungen sowie Spannungs- und Angstgefühlen. Erleben Sie, wie sich Ihr Leben durch eine meditative Auszeit positiv verändern wird.
Was ist Meditation? Meditation und Zen-Meditation ist wie eine erholsame Auszeit, in der man genussvoll nichts tut. Während des Nichtstuns ist der Meditierende in erhöhtem Maße achtsam für das, was in ihm vor sich geht.

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